23.–27. September 2026 | Hochschule Heiligenkreuz
Das fünfte Modul des Studiengangs Theologie des Leibes widmet sich zwei Themen, die auf den ersten Blick weit auseinanderliegen, in Wirklichkeit aber eng miteinander verbunden sind: der endgültigen Berufung des Menschen und den aktuellen Fragen nach Identität, Geschlecht und sexueller Orientierung.
Christus beruft sich auf die Auferstehung
Dr. habil. theol. Artur Żuk
Im ersten Themenblock erschließt Dr. Artur Żuk das dritte große Kapitel der Theologie des Leibes: „Christus beruft sich auf die Auferstehung“. Johannes Paul II. richtet den Blick auf das Endziel des Menschen und zeigt, dass die Berufung zur Gemeinschaft mit Gott bereits dem Anfang des Menschen eingeschrieben ist. Von diesem Ziel her erhalten Leiblichkeit, Ehe, Ehelosigkeit und die Berufung zur Heiligkeit ihre tiefste Bedeutung.
Identität in der Krise
Dr. Markus Hoffmann M.Ed., M.Sc. (IDISB)
Der zweite Themenblock greift aktuelle Fragen auf, die viele Menschen, Familien, Seelsorger und Pädagogen beschäftigen. Unter den Titeln „Identität in der Krise – eine kritische Auseinandersetzung mit sexuellen Orientierungen“ und „Gender – ist Geschlecht machbar?“ werden die gegenwärtigen Debatten wissenschaftlich, psychologisch, theologisch und pastoral beleuchtet.
Gerade in einem sensiblen Themenfeld braucht es Klarheit, Differenzierung und zugleich einen Blick, der den Menschen mit seiner konkreten Lebensgeschichte ernst nimmt.
Eine gemeinsame Perspektive
Beide Themenblöcke verbindet die Frage nach dem Menschen: Wer ist der Mensch? Wozu ist er berufen? Und wie kann menschliche Identität im Licht des christlichen Menschenbildes verstanden werden?
Das Modul lädt dazu ein, die großen Fragen menschlicher Existenz sowohl von ihrem Ursprung als auch von ihrem Ziel her zu betrachten – fundiert, lebensnah und im Licht der Theologie des Leibes Johannes Pauls II.
Wir freuen uns auf intensive Studientage mit zwei ausgewiesenen Fachleuten.
Eine Anmeldung zum Studiengang ist zu jedem Modul möglich.



